Ein sicherer Außenbelag
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Sie möchten in Fliesen für Ihren Außenbereich investieren und wissen nicht, wie Sie diese auswählen sollen?
Dieser Artikel ist genau das Richtige für Sie!
Neben ihrer Ästhetik und einfachen Pflege sind Outdoor-Fliesen stoßfest und witterungsbeständig.
Um sich auf Ihren Outdoor-Fliesen sicher zu bewegen, müssen Sie die Rutschfestigkeitsklasse der Fliesen berücksichtigen.
Achten Sie zunächst darauf, nicht in die Falle zu tappen: Eine Fliese, die als "für den Außenbereich" deklariert ist, ist nicht unbedingt rutschfest.
Wir empfehlen Ihnen, wenn Sie Fliesen im Außenbereich und insbesondere rund um einen Pool verlegen möchten, sich für "Outdoor"- UND "rutschfeste" Fliesen zu entscheiden.
Eines der ersten Kriterien, das berücksichtigt werden muss, ist die Rutschfestigkeitsnorm.
Es gibt zwei Rutschfestigkeitsnormen: Eine für beschuhte und eine für barfüßige Personen.
1) Rutschfestigkeit von beschuhten Fliesen:
Die Rutschfestigkeitsklasse ist eine Skala, die von R9 bis R13 reicht.
Sie können sich vorstellen, dass je höher die Zahl auf dieser Skala ist, desto rutschfester die Fliese sein wird.
Die Klassen R12 und R13 betreffen hauptsächlich Räumlichkeiten, die Sicherheitsvorschriften zum Schutz der Mitarbeiter unterliegen.
R9 betrifft Fliesen mit satinierter Oberfläche.
R10 ist eher für etwas "rauere" Oberflächen geeignet.
Vergessen Sie nicht die Regeln des gesunden Menschenverstandes... man rennt nicht barfuß am Pool oder auf einer Terrasse! Ob die Fliesen R11 bis R13 sind, die Rutschgefahr besteht immer.
2) Rutschfestigkeit von Fliesen barfuß (deutsche Norm DIN 51 097 (barfuß))
Diese Skala ist der vorherigen ähnlich, allerdings für die Verwendung barfuß auf nassem Boden.
3 Haftungsstufen:
A = Mittlere Haftung bei einer Bodenneigung von 12° oder mehr
B = Hohe Haftung bei einer Bodenneigung von 18° oder mehr
C = Starke Haftung bei einer Bodenneigung von 24° oder mehr
Das zweite Kriterium, das berücksichtigt werden muss, ist die UPEC-Norm sowie die PEI-Norm:
Die PEI-Klassifikation ist eher eine Information über den Verwendungsort als ein Qualitätsgarant.
Sie dient zur Messung der Beständigkeit gegen Abrieb und Verschleiß.
Diese Norm definiert 4 Fliesenklassen:
PEI 0: Nur für Wandverlegung geeignet und für den Boden stark abgeraten, da zu empfindlich.
PEI 1: Ideal für geringe Begehungsfrequenz
PEI 2: Häufige Begehung (Küchen fallen nicht in diese Kategorie)
PEI 3: Häufige Begehung, Bereiche mit leichtem Verkehr und Fliesen mit mittlerem Abrieb: Küche für Einfamilienhäuser, Flur, Terrasse.
PEI 4: Starke Begehung. Ideal für öffentliche Bereiche (Hotels oder Profiküchen)
PEI 5: Intensive Begehung (Gewerberäume, Büros, Geschäfte..)
Neben Format, Optik und Farbe gibt es weitere Kriterien, die berücksichtigt werden müssen, wie der UPEC-Code, der auf den Fliesenverpackungen zu finden ist. Dieser Code befindet sich auf dem Karton der Verpackung und hilft Ihnen, Ihre Fliesen anhand von 4 Kriterien zu bewerten:
Diese Kriterien geben Ihnen Anhaltspunkte, wie Sie Ihre Fliesen entsprechend Ihren Bedürfnissen auswählen können.
Dieses funktionale Klassifizierungssystem stellt somit sicher, dass die Fliese für die Art des Ortes, in dem sie verlegt werden soll, dauerhaft geeignet ist.
Beispiel für einen UPEC-Code: U4 P4 E3 C2. Diese Klassifizierung erfolgt von 1 bis 5, wobei höhere Zahlen eine bessere Bewertung der Fliese bedeuten.
Hier ist die UPEC-Klassifizierung der Räumlichkeiten:
Neben den rutschhemmenden Eigenschaften haben Sie auch eine große Auswahl an Texturen und Farben.
Die Terrakottafliese:
Vor- und Nachteile
Terrakottafliesen sind ein Belag aus Ton und Sand. Sie werden bei über 900°C gebrannt, um sie sehr robust zu machen.
Je nach Temperatur bei der Herstellung und dem Eisenoxidanteil kann die Farbe variieren.
Man findet sie in: Rot, Gelb und Ocker.
Die Vorteile:
Sie ist ästhetisch, vielfältig in Farben und Formen.
Es ist eine robuste, umweltfreundliche Fliese und auch ein Material, das Wärme speichert und dicht mit hoher Wärmekapazität ist.
Schließlich ist sie auch widerstandsfähig und von Natur aus gut rutschfest.
Die Nachteile:
Es müssen auch einige Nachteile genannt werden: Die Verlegung ist heikel, die Farbwiedergabe kann zwischen den Fliesen variieren, es ist ein Material, das regelmäßige Pflege benötigt, das wasserabweisend und porös ist.
Tipp: Für die Pflege regelmäßig entweder mit reinem Wasser oder mit schwarzer Seife reinigen.
Betonfliesen
Betonoptikfliesen verleihen Ihrem Interieur ein gepflegtes Aussehen und Ihrem Exterieur einen rohen und modernen Effekt.
Vorteile:
Es ist eine sehr ästhetische, pflegeleichte Fliese mit einer weichen, satinierten Optik.
Sie ist auch sehr bequem.
Nachteile:
Die Oberfläche bleibt porös und empfindlich gegenüber Flecken, daher ist eine wasserabweisende Behandlung frühzeitig in Betracht zu ziehen.
Tipp: Für die Pflege reicht etwas schwarze Seife, gemischt mit Wasser.
Keramik
Keramikfliesen verleihen ein innovatives Design und eine sorgfältige Verarbeitung.
Vorteile:
Diese Fliese ist hygienisch und nicht leicht zu verfärben.
Sie ist die ideale Fliese für eine vereinfachte Wartung.
Sie fördert nicht die Entwicklung von Bakterien, ist außerdem wasserdicht und absorbiert nicht.
Ideal für die Fußbodenheizung, ermöglicht sie einen hohen Wirkungsgrad der Anlage.
Sie ist umweltfreundlich (lange Lebensdauer), außerdem frost- und witterungsbeständig.
Nachteile:
Es ist ein kaltes Material, daher ist es unangenehm, barfuß darauf zu laufen und umgekehrt im Sommer.
Schwer: Keramikfliesen können sehr schwer sein.
Es ist möglicherweise keine geeignete Wahl für erhöhte Installationen.
Feinsteinzeug
Feinsteinzeug imitiert perfekt verschiedene Materialien wie Schiefer, Beton oder Holz.
Es ist ein sehr trendiges Material, das Böden und Wänden leicht ein neues Aussehen verleiht.
Vorteile: Einfache Verlegung, geringer Pflegeaufwand, stoßfest, alterungsbeständig, frostbeständig und ein nicht poröses Material.
Nachteile:
Verleiht ein kaltes Aussehen, obwohl es trotz seiner Pflegeleichtigkeit nicht frostbeständig ist und keine intensiven Belastungen aushält, ist es nicht stoßfest. Es wird nicht empfohlen für stark frequentierte Bereiche wie den Eingang oder die Küche oder Räume, die direkt nach außen führen. Seine UPEC-Klassifizierung wird höchstens U3P3 sein.
Travertin
Es ist an der Zeit, über die Vor- und Nachteile von Travertinfliesen zu sprechen, denn wie jeder andere Naturstein hat auch dieser seine Höhen und Tiefen.
Günstiger als Marmor- oder Granitfliesen, aber ebenso widerstandsfähig.
Mit seinem bezaubernden Aussehen ist Travertin in verschiedenen Farben und alternativen Tönen erhältlich.
Vorteile:
Verschiedene Oberflächen: matt, geschliffen, gebürstet oder poliert.
Langlebig, wasserbeständig, sie reißen nicht so leicht.
Abgesehen davon, dass es sich um einen Naturstein handelt, können wir ihn als ökologisches Material einstufen.